• Verein der Katzenfreunde e.V.

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  • Geschichten

    Nero

    Ich war noch ein Baby, etwa vier Wochen alt, als mich plötzlich zwei Hände packten und von meiner Mutter wegnahmen. Ich hatte große Angst und machte die Augen zu. Als ich sie wieder aufmachte, war es dunkel und ich musste ganz schrecklich weinen, weil ich nicht wusste, wo ich war: überall riesige Dinger, die schrecklich rochen und ganz kalt waren; die Menschen nennen so etwas Reparaturwerkstatt für Autos.

    Als es wieder hell wurde, ging die Tür auf und viele Männer kamen herein. Sie waren laut und vor lauter Angst musste ich wieder schrecklich weinen. Da nahm mich jemand auf den Arm und sagte: „Na so was, wo kommst du denn her?“

    Der liebe junge Mann nahm mich mit nach Hause. Leider gab es dort einen dicken unfreundlichen Artgenossen, der unmissverständlich klar macht, dass ich nicht bleiben durfte. So kam ich zu den Katzenfreunden. Die suchten eine liebe Familie für mich. Und was für eine!!

    Meine Leute haben einen Friseur-Salon. NeroUnd da bin ich der Prinz in meinem wunderbaren Friseur-Salon. Kann man es besser haben?

    Viele liebe Grüße

    Euer Nero

    PS: Ja, es geht noch besser. Aber das erzählt Euch Frida, das liebste Katzenmädchen der Welt, beim nächsten Mal.



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    Lilli – kleine Geschichte mit gutem Ende

    Eine liebe Frau, die ihr Pferd auf einem Reiterhof untergestellt hat, wurde auf mich aufmerksam, als ich im Alter von zehn Wochen mit einem böse verletzten Auge dort auftauchte. Sie hat den Tierschutz gerufen und ich konnte eingefangen, in eine Pflegestelle des Vereins und in tierärztliche Versorgung gebracht werden.

    Ich war sehr verschüchtert und es hat etwas Zeit gebraucht, bis ich wieder Vertrauen gefasst habe. Mein Auge konnte zwar gerettet werden, aber leider kann ich mit diesem Auge nur bedingt sehen, das heißt nur noch hell und dunkel erkennen. Das hat meine neue Familie nicht davon abgehalten, mir ein neues Zuhause zu geben und zwar mit sicherem Freigang, worauf ich größten Wert lege!!

    LilliDie beiden Kater, die bereits dort lebten, habe ich inzwischen fest im Griff. Was will man mehr!! Ich lebe jetzt in Nohn und find’s einfach klasse hier.

    Viele liebe Grüße von

    Lilli



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    Maya – kleine Geschichte mit gutem Ende

    Ich wurde zusammen mit meiner Schwester Suse mit ca. sechs Wochen in einem Erdloch auf einem Reiterhof gefunden. Der Grund für unsere „Entsorgung“ lag wahrscheinlich darin, dass wir beide schweren Durchfall hatten, der von Parasiten verursacht war und dass meine beiden Hinterbeinchen gelähmt sind. Der Tierarzt hat später festgestellt, dass dies von Geburt an so war, weil ich eine angeborene Fehlstellung der Hüftgelenke habe. Als es uns wieder besser ging, wurde Suse an eine ganz liebe junge Frau vermittelt, bei der sie sich sehr wohl fühlt. Ich selbst blieb in einer Pflegestelle des Vereins, wo ich mit anderen Freunden und Freundinnen, die auch nicht vermittelt werden konnten, herumtoben kann. Dass ich meine Hinterbeine nicht gebrauchen kann, stört und behindert mich überhaupt nicht. Ich komme überall hin, wo ich hin will: Maya

    auf die Couch, auf das Bett, auf den Stuhl, auf den Kratzbaum …

    Meine Pflegemutter sagt immer, ich hätte Lebensfreude für zwei!!!

    Alles Liebe

    Eure Maya



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    Manni, unsere Supernanny

    Darf ich vorstellen? Manni, alias Manfred, Kater, schwarz-weiß, ungefähr zwei Jahre alt.

    Manni kam mit circa zwei Wochen als Flaschenkind zu uns. Da er ein großes Sorgenkind war, konnten wir uns nach seiner vollständigen Genesung nicht von ihm trennen und so blieb er zur Vervollständigung unseres bis dahin aus vier Katzen, zwei Hunden, Hasen, Meerschweinchen und Chinchillas bestehenden Haushalts bei uns.

    Im Sommer nach seinem Einzug kamen viele kleine Pflegekätzchen in unseren Haushalt.

    Da erlebten wir eine ganz besondereEigenschaft unseres jungen Katers. Er bemuttert die kleinen Kätzchen und wird von ihnen innig geliebt. Eines Tages kam ich ins Schlafzimmer und da bot sich mir ein wundervolles Bild: Manni lag lang ausgestreckt auf dem Bett, umringt von sechs Kätzchen im Alter von vier bis 16 Wochen. Zwei von ihnen leckten ihm die Ohren und wurden von ihm hingebungsvoll widergeputzt. Aber das absolute Highlight war, dass zwei Kätzchen an seinem Bauch nuckelten und mit Milchtritt auf ihn eintatzelten. Manni schnurrte dabei mit geschlossenen Augen.

    Seitdem wird Manni bei uns eingesetzt um v.a. scheue Findelkinder in die Familie einzuführen, sie Vertrauen zum Menschen zu lehren, kurzum sie zu erziehen. Allerdingsmüssen wir im Gegenzug auch tolerieren, dass er seinen Schützlingen zum Erlernen des Jagens lebende Mäuse ins Haus bringt. So hat alles seine Vor- und Nachteile. (S. Kramer)



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    Lara`s erster Ausflug in die Natur…

    Ich bin Lara, 8 Monate alt und habe ein nettes Zuhause durch den Katzenverein gefunden.

    Die beiden Menschen sind sehr nett und lassen mich und meine Mitbewohnerin Dana öfters mal auf den Balkon zum frische Luft schnuppern. Da können wir viel beobachten, ab und zu verirrt sich was Fliegendes und das versuchen wir zu fangen. Schade nur, dass es so hoch ist und wir nicht einfach runter auf die Wiese springen können. Ach wäre das schön! Tja, die Dana ist ja nicht so, aber ich möchte doch mal runter das Gras mit meine Pfoten berühren, mich an den Bäumen strecken und recken…

    Da hab ich mir ganz viele Gedanken gemacht und meine Menschen beobachtet wo die denn so die Wohnung verlassen…

    Eines Morgens habe ich es gewagt! Der Mann holt morgens die Zeitung und kommt gleich wieder zurück. Da habe ich mich an die Tür auf die Lauer gelegt… und als ich den Schlüssel im Schlüsselloch gehört habe, war ich sprungbereit! Die Tür geht auf… und ich mit einem tollen Hechtsprung raus! Das hättet ihr mal sehen sollen wie gut ich bin! Und…

    Ups! Jetzt bin ich draußen und die Tür ist wieder zu! Er hat nichts gemerkt… Hurra! Es hat funktioniert! War das einfach… so und wie geht es weiter?

    Es riecht so interessant, alles ganz anders als in der Wohnung. Ah! Da sind Treppen… die geh ich mal runter. Was höre ich von oben? Schritte? Dreh mich um und? Die kenne ich aber gar nicht, es sind nicht die Menschen bei denen ich wohne. Was machen die da? Wo gehen die hin? Muss ich mal ganz genau aufpassen…

    Da! In der Glaswand ist eine Tür, die machen sie auf und… Lasst ihr mich auch raus? Ja? Super! Jetzt hab ich’s geschafft, ich bin draußen! Da ist auch die Wiese, die Büsche… die ich von oben immer beobachtet habe. Das muss ich mir mal genauer anschauen… iiihhhh! Da riecht es ja nach Hundepipi, schnell weiter! Ach ist das so schön, viel schöner als von da oben. Auf geht´s!

    Da ruft mich jemand? Die Frau! Nein, hab keine Zeit muss noch die Welt erobern… jetzt nicht… ich versteck mich in den Büschen, Mucksmäuschenstill. Ist das alles so interessant! Wunderbar! Ach ist das Leben so schön!

    Die Zeit vergeht… und was mach ich jetzt? Habe Hunger, sehne mich nach meinem Lieblingssessel, doch wie komme ich wieder in die Wohnung? Keine Ahnung.

    Bleibt mir nichts anderes übrig als mich in die Büsche zu legen und zu warten…

    Später, viel später, träume ich oder höre ich wieder die Frau rufen?… ach wär das schön! Schnurrrr! Habe ich dich vermisst! Schnurrrr! Sie nimmt mich auf den Arm und trägt mich sogar in die Wohnung… ja so soll es sein! und ab auf meinem Lieblingssessel! Ach ist es schön wieder zu Hause zu sein! (P. Engel)

    Manchmal stellt sich die Frage Hund oder Katze, warum aber nicht Hund UND Katze?

    Hund und Katze können eine wunderbare Gemeinschaft bilden. Voraussetzung ist, dass jeder die Sprache des anderen verstehen lernt. Das geht oft einfacher, als man denkt.

    Unsere junge, kastrierte Hündin Rica hat bei unseren Flaschenkatzenkindern sogar die Pflege nach dem Füttern übernommen.

    Nicht jede Katze wird, obwohl sie mit Hunden groß geworden ist, den Hund lieben, aber sie wird ihn zumindest akzeptieren und tolerieren. Dann wiederum gibt es Kätzchen, die zu ihrem Hund eine engere Beziehung aufbauen als zu ihren eigenen Artgenossen.

    Ich habe eine Freundschaft zwischen Hund und Katze erlebt, die wunderschön anzusehen war. Keiner, weder die junge Hündin Rica noch der junge Kater Nicki wollten lange ohne einander sein. Nicki lockte Rica in den Garten, zeigte ihr die Durchschlupflöcher in der Hecke und verführte die Hündin so mit ihm die Nachbargärten zu durchforsten – sehr zu unserer Verzweiflung. Aber so wurden auch alle Lücken im Zaun aufgespürt. Gefährlich wurde die Sache allerdings als Nicki die Hündin auf das Nachbargaragendach lockte, Rica den Weg zurück nicht mehr fand und das Dach zum Runterspringen viel zu hoch war. Mit nachbarschaftlicher Hilfe und einer großen Leiter konnte das Problem gelöst werden.

    In der Wohnung lag keiner vom anderen entfernt. Diese Idylle wurde leider beendet. Nicki wurde überfahren. Rica hat bis heute – zwei Jahre danach – zwar immer noch freundschaftliche Gefühle gegenüber Katzen, aber eine so intensive Verbindung ging sie bis heute nicht mehr ein. (S. Kramer)



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